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Artikel von der Kirmes 2014 in der Rheinzeitung 

 

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Brünnchenfans fackeln nicht lange


Es ist saukalt. Die Füße sind taub, über Finger müssen wir gar nicht mehr reden
und der schneidende Wind treibt einem die Tränen in die Augen. Da drängt sich
einem doch die Frage auf: Was zum Henker machen wir hier?


„Unser Hobby schützen.“, lacht mir Sven Arent entgegen. Er und seine Freunde
sind extra aus Stuttgart angereist. Und haben sich, wohl in weiser Voraussicht
besser behütet, als ich.

 

 

Um die 40 Fans sind angereist um am Brünnchen zu helfen.
Nachdem am 20.12. letzten Jahres ein Wohnanhänger brannte und sich die Müllbeseitigung für dieGemeinde Herschbroich zum Problem auswuchs.

Sie sind zusammen mit 40 weiteren Fans aus ganz Deutschland zum Nürburgring gekommen,


Das Brünnchen bedeutet für uns Freizeit und Entspannung, erklärt Julius van Ommen.

 

Nach der Anfrage der Bürgermeisterin ob es Hinweise auf den Besitzer des Wohnanhängers geben würde,formierte sich innerhalb von Tagen ein Kreis von Fans die ungefragt und freiwillig an- und dem Müll zuleibe rückten.

 

Es ist fasziniernd aus wie vielen Teilen Deutschlands die Menschen sind, die bibbernd und mit Schaufeln bewaffnet über den Platz stapfen. Neben Adenau und Stuttgart ist es Brohl, Vrede, das Münsterland, Trier und auch Brohl hat sich sichtlich entvölkert.
Sogar Übernachtungen wurden extra gebucht

Allesamt unterstützt durch die Bereitstellung von Müllsäcken und der abschließenden Abtransport des Unrats durch die NAG. 


Die Stimmung ist klasse, so hatte sich um zwanzig vor zwölf der Anhänger erledigt und die
anwesenden Fans sammeln kurzentschlossen auch noch den restlichen Müll des Platzes ein.Dabei ist es egal wen man auf dem Platz anspricht, die Botschaft bleibt die selbe:

 

Wir halten zusammen.


Das ist also auch möglich, ein friedliches miteinander, das allen Seiten etwas bringt.
Und gerade das beeindruckt, denn es ist nicht immer einfach auf einen Nenner zu kommen,
aber, dass es möglich ist haben wir ja heute gesehen. So bleibt nur zu hoffen, dass es nicht
nur bei einem Schritt in diese Richtung bleibt.
[ko]


 

 

 

 

Dreck Weg Tag in Herschbroich

 

In diesem Jahr 2011 konnten wir uns den Termin selber aussuchen -
was im Rückblick auf die vergangenen "Schnee Dreck Weg Tage "
wirklich mal eine gelungene Änderung im System des Z(s)auberhaften Ahrkeises
darstellt.
  Petrus hatte ein Einsehen und bescherte den DRECK Sammlern von Herschbroich ein Super- Wetter - wahrscheinlich mag er auch die saubere Umwelt lieber.

 

           Und so machten sich dann am Samstag gegen 9.00 Uhr - 13 fleißige Helfer an die Arbeit um unser Dorf und die Umgebung - vor allen Dingen entlang der Rennstrecke - von Dreck, alten Grills und Campingstühlen. Von Autoreifen, Spraydosen und jeder Menge Glasflaschen zu befreien.
  
Ein dickes Dankeschön allen fleißigen Helfern! Denen die ein Fahrzeug zur Verfügung
gestellt haben und auch den Junggesellen die mal wieder mit
8 Helfern zur Stelle waren.

Noch eine schöne Anmerkung.

 

Die Junggesellen haben sich die Mühe gemacht und die Flaschen sortiet

die Pfandflaschen wurden eingelöst und der Ertrag den Erdbebenopfern

von JApan gespendet.

 

TOLLE IDEE

 

Fotos folgen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dreck Weg Tag 2009

Da drei Fahrzeuge zur Verfügung standen wurden auch drei Gruppen gebildet die sich sogleich in Bewegung setzten. Zum Teil fuhr man die Stellen an die im Vorfeld von achtsamen Einwohnern gemeldet worden waren – zum anderen machte sich eine Gruppe auf gut Glück auf den Weg. Keine Frage, dass alle fündig wurden.


Von alten Kühlschränken und Fernsehern, Schränken, Tischen und Teppichen - über Autoreifen, Altölkanistern und Batterien – mehreren 100 Flaschen und über 50 Paar Schuhen wurde so ziemlich alles im Wald „entsorgt“.

 

An einer Stelle sah es so schlimm aus, dass einer der Sammler meinte „ Lasst uns aufhören, ich glaube da wohnt einer!“ 
Zu Mittag trafen sich alle Gruppen zu einem Imbiss und einem Zwischenbericht , um frisch gestärkt in die zweite Schicht zu gehen.

 

Leider war es uns trotz der vielen helfenden Hände nicht möglich, den Unrat der sich über Jahre angesammelt hatte - an einem einzigen Tag zu entsorgen – dennoch ein gutes Stück Arbeit ist getan.

 

Mein dickes, dickes Dankeschön gilt hier noch mal den Helfern von diesem Tag.
Besonders erwähne ich den Junggesellenverein der sich gleich mit 7 „Mann“ ( es waren auch  weibliche Sammlerinnen  fleißig )  beteiligt hat. Vergessen will ich aber auch die anderen 9 aktiven Bewohner von Herschbroich nicht die mit angepackt haben. 
   
Monika Korden
Ortsbürgermeisterin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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This is a test